1907

Das erste Tanzkränzchen der neugegründeten Feuerwehr wird abgehalten.

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Diese Einladung wurde uns von Hr. Franz Preissl aus Schrems zu Verfügung gestellt !

Erst am 10. Dezember 1907, also ein Jahr später, erteilte die K.k. Bezirkshauptmannschaft eine Sammelbewilligung für Herrn Alois PFANDLER in Niederschrems, wonach er 6 Monate lang berechtigt war, bei „bekannten Wohltätern eine Sammlung milder Spenden“ zu veranlassen. Die Sammlung dürfte ein großer Erfolg gewesen sein, denn noch im gleichen Jahr wurden bei der Fa. Rosenbauer in Linz 17 Ausrüstungsgegenstände (hauptsächlich Uniformen) bestellt. Für diese Uniformen und für die Anschaffung technischer Ausrüstungsgegenstände, einschließlich einer „ABPROTZSPRITZE – TRIUMPH“, wurden 2.650,- Kronen ausgegeben. Am 26. September 1907 suchte der Kommandant Alexander MAYER bei der K.k. Bezirkshauptmannschaft Gmünd um Bewilligung zum Tragen der Normaluniform an. Mit einem Bescheid der K.k. Bezirkshauptmannschaft vom 11. November 1907 wurde dies auch bewilligt.

1906

In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende setzten auch in Niederschrems, so wie in vielen anderen Dörfern, die Bemühungen ein, eine freiwillige Feuerwehr zu gründen. Im Jahre 1906 dachte man konkret an die Gründung einer Feuerwehr und wie aus den Aufzeichnungen der Chronik hervorgeht, fand die Gründungsversammlung der FF Niederschrems am 6. September 1906 statt, bei welcher sich 20 Männer aus Niederschrems bereit erklärten, der neu gegründeten Feuerwehr beizutreten. Zum ersten „Hauptmann“ wurde Alexander MAYER, wohnhaft in Niederschrems 11, gewählt. Durch seinen Beruf, er war hervorragender Musiker, spielte Alexander Mayer im damaligen Schremser Kulturleben eine große Rolle. Er blieb bis Februar 1908 Hauptmann und wurde dann von Josef MACHO, der diese Funktion bis 1934 innehatte, abgelöst. In der Chronik gibt es eine Reihe von Dokumenten, die einen interessanten Aufschluß darüber geben, wie auch schon zu jener Zeit die Aufnahme der Vereinstätigkeit von einem langen Behördenweg abhängig war. Am 15. November 1906 wurde das „Grundgesetz für die Freiwillige Feuerwehr im Orte Niederschrems“ durch den Gemeinderat genehmigt.

1429 - 1871

Über die Entstehung und Namensgebung von Niederschrems ist kaum etwas bekannt. Der Name "Niederschrems" leitet sich, ebenso wie bei der Stadt Schrems vom Namen des Flusses ab, der 1179 den slawischen Namen "Schremelize" führte. Der Zusatz "Nieder" bezeichnet die etwas tiefere Lage gegenüber der Stadt Schrems. Im Jahre 1417 wurde erstmals der Name "Nydern Schrembcz" genannt. 1429 wurde die Ortschaft Niederschrems auch in einem Besitzbrief des Thomas Richter erwähnt. Bis ins 17. Jahrhundert wuchs die Ansiedlung ständig. Die Wirren des Dreißig-jährigen Krieges dürften dann zu einem jähen Bedeutungsverlust geführt haben, denn 1628 galten von 29 Häusern 16 als öde, dass heißt unbewohnt oder teilweise sogar verfallen. In der Folge wurde der Ort wieder aufgebaut. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in Niederschrems eine Florianistatue errichtet. 1820 erbaute man eine Kapelle und 1840 hatte das Dorf bereits 57 Häuser. 1850 wurden die Ortschaften Niederschrems, Kleedorf und Neuniederschrems zur Gemeinde Niederschrems zusammengefaßt und hatte damals 644 Einwohner. 1871 kam die Ortschaft Ehrenhöbarten zu Niederschrems.

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1962

Im Jahre 1962 wurde eine Tragkraftspritze mit VW-Motor um den Betrag von 36.360,-S angekauft. Die Tragkraftspritze wurde am 29. Juni 1962 ausgeliefert und am 19. August 1962 gesegnet, wobei Frau Maria BOIGENZAHN als Patin fungierte. Da die neue Motorspritze nicht in das vorhandene Feuerwehrauto verladen werden konnte, wurde vom Mechaniker WEISS in Schrems ein gebrauchter Anhänger um 850,-S angekauft.

1957

Im Jahre 1957 wurde die Ortschaft Niederschrems zur „Marktgemeinde“ erhoben und am 7. Juli 1957 die Markterhebungsurkunde durch den damaligen Landeshauptmann Johann STEINBÖCK überreicht. Das ehemalige Marktwappen der Gemeinde Niederschrems zeigt einen gespaltenen Schild welcher im linken Felde auf rotem Grund einen silbernen einwärtsgekehreten, aufrechen Adlerflügel (das Wappenzeichen der Grafen von Hardegg, welcher die ersten Besitzer von Niederschrems waren). Das linke Feld ist geteilt oben auf schwarzem Grund ein silbernes Weberschiffchen und unten auf silbernen Grund gekreuzt einen schwarzen Hammer und ein schwarzes Meißel. Die Flaggenfarben sind rot-schwarz-weiß.
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Im Jahre 1957 wurde zur Erinnerung an die Toten der beiden Weltkriege in Niederschrems ein Kriegerdenkmal errichtet und im selben Jahr geweiht.

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1955 - 1956

Die Gemeinde erbaut ein einstöckiges Gemeindeamtshaus.

1946 - 1947

Unter den Kommandanten Johann GRÖGER und Wilhelm MACHO begann in den ersten Jahren nach dem Krieg der Wiederaufbau und die Modernisierung unserer Feuerwehr. So wurde bereits wieder 1947 ein Feuerwehrauto angeschafft. Da für den Kauf jedoch zuwenig Geld vorhanden war, stellten einige Mitglieder namhafte Beträge für den Ankauf leihweise zur Verfügung. Das Fahrzeug wurde am 12. November 1947 vom Kommandanten Johann GRÖGER und vom Feuerwehrkameraden Franz HIESS in der damaligen Feuerwehrschule Wiener Neustadt übernommen.

1926 - 1945

Bereits im Jahre 1926 wurde eine moderne zweirädrige Benzinmotorspritze der „Größe I“ mit einem Zweizylinder-Viertaktmotor, welche eine Leistung von 400 Minutenliter in der Minute erbrachte und eine Gesamtförderhöhe von 60 Metern aufwies, um den Betrag von 4.200,-S angekauft. Diese Pumpe, welche am 4. Juli 1926 geweiht wurde, war viele Jahre das Glanzstück unserer Wehr, die zu Beginn der Dreißiger Jahre auch schon im Besitz eines Fahrzeuges war. Es handelte sich dabei um einen gebrauchten ehemals zweisitzigen Rüstwagen der Marke Steyr Type 2 (Baujahr 1922 mit 40 PS und 6 Zylindern), welcher für den Feuerwehrdienst in einen Zehnsitzer umgebaut wurde und viele Jahre in Verwendung stand. Dieses Fahrzeug war für den Feuerwehrdienst jedoch nicht besonders geeignet, da bei den amtlichen Überprüfungen immer wieder große Mängel festgestellt wurden.
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Am 3. Juli 1932 fand in Niederschrems die Verbandstagung des Bezirksverbandes Schrems verbunden mit dem 25-jährigen Gründungsfest statt.
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Der verdienstvolle Kommandant Josef Macho, welcher 26 Jahre die Funktion ausübte, wurde 1934 von Ferdinand DANGL abgelöst.

1922

Dieses Bild zeigt den Besuch eines Feuerwehrfestes beim Pummerlloch in Niederschrems.

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1908 - 1910

Im März 1908 ist die FF Niederschrems als Mitglied mit der Nr. 1418 dem NÖ- Landesfeuerwehrverband beigetreten. Schon vorher wurde die neugegründete Feuerwehr in den „Bezirksfeuerwehrverband Schrems“ aufgenommen. Am 23. August 1908 fand das erste Feuerwehrfest vebunden mit einer Spritzenweihe statt.
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Bereits in den ersten Jahren ihres Bestehens wurde die neugegründete Feuerwehr zu zahlreichen Bränden gerufen, welche größtenteils infolge Fahrlässigkeit und Brandstiftung entstanden. Als Gerätehaus diente vorerst eine „hölzerne“ Scheune, die als besonderes Merkmal ein bereits mit Ziegeln gedecktes Dach aufwies. Der Parzellenanteil, auf dem sich das Gerätehaus befand (die ehemalige Stierwiese), wurde erst nach der Errichtung des Depots (1907) von der FF Niederschrems von den 18 gemeinsamen Besitzern im Jahre 1910 angekauft. Das Gerätehaus behielt seine ursprüngliche Form bis 1945, erst dann, nach Kriegsende, wurde es vergrößert und gleichzeitig ein Schlauchturm errichtet. Im Dachgeschoß des erweiterten Feuerwehrdepots wurde das Gemeindeamt der Gemeinde Niederschrems untergebracht. Die Amtsgeschäfte wurden bis 1957, bis zur Fertigstellung des neuen Amtsgebäudes der Marktgemeinde Niederschrems, im Dachgeschoß des Depots geführt

 

1996

Im Jahre 1996 wurde um 158.160,-öS eine neue Tragkraftspritze der Type FOX mit BMW-Motor angekauft und im Rahmen des 90-jährigen Gründungsfestes, verbunden mit dem Abschnittsfeuerwehrtag des Abschnittes Schrems, in Dienst gestellt. Als Patin stellte sich neuerlich Frau Brigitte HOBECKER zur Verfügung.

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1992 - 1995

1992 wurde eine Feuerwehrzille angekauft und mit dem Umbau des Feuerwehrhauses begonnen. Von der Fa. ELK wurde eine Halle angekauft und, nachdem der Platz asphaltiert worden war, diese an das Feuerwehrhaus angebaut. Seit dem Jahr 1994 finden die alljährlichen Feuerwehrfeste wieder auf dem ursprünglichen Festplatz beim Feuerwehrhaus statt. Über dem WC- bzw. Büroraum wurde ein Versammlungssaal eingeplant. Im Zuge weiterer Umbauarbeiten wurde das FF-Haus mit einem neuen Dachstuhl und neuen Kunststofffenstern ausgestattet. Der ehemalige Büroraum im Untergeschoß wird als Umkleide- und Spindraum benutzt. In den nächsten Jahren wurde ein technischer Anhänger mit einem Notstromaggregat sowie eine Schmutzwasserpumpe und 1977 ein Mittelschaumrohr angekauft.

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1991

Im Jahre 1991 konnte anläßlich des Abschnittsfeuerwehrtages des Abschnittes Schrems und des 85-jährigen Gründungsfestes der FF Niederschrems ein neues Kleinlöschfahrzeug der Marke Ford Transit mit modernster Ausrüstung und schwerem Atemschutz in den Dienst gestellt werden. Als Fahrzeugpatin fungierte Brigitte HOBECKER. Das bisherige Einsatzfahrzeug findet als Versorgungs- und Mannschaftstransportfahrzeug weiterhin Verwendung

1973 - 1977

1973 konnte schließlich dieses Fahrzeug, ein KLF der Marke Ford Transit 150, angekauft und in Dienst gestellt werden. Das KLF wurde am 16. Juni 1974 im Rahmen eines Festes gesegnet. Als Fahrzeugpatin fungierte Maria BOIGENZAHN.
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In den nächsten Jahren wurde ein technischer Anhänger mit einem Notstromaggregat sowie eine Schmutzwasserpumpe und 1977 ein Mittelschaumrohr angekauft.

1972

Mit 1. Jänner 1972 kam es zur Gemeindezusammenlegung und somit die Marktgemeinde Niederschrems zur Stadtgemeinde Schrems. Schon damals war der Wunsch nach einem neuen Einsatzfahrzeug vorhanden.

1968

Im Sommer 1968 wurde eine Sirene angekauft und am Schlauchturm montiert. Die Ortschaft Kottinghörmanns kam zur Marktgemeinde Niederschrems.

1967

Vom Roten Kreuz Weitra wurde 1967 um 11.000,-S ein ausgedientes Rettungsfahrzeug angekauft und zu einem Feuerwehreinsatzfahrzeug umgebaut. Aufgrund des schwachen Motors (nur 30 PS) traten jedoch große Schwierigkeiten bei der Verwendung als Löschfahrzeug auf. Dieses Fahrzeug wurde schließlich an die FF Loosdorf bei Melk verkauft und dort als Kommandofahrzeug eingesetzt.

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1966

In Niederschrems werden in diesem Jahr die 4. Bezirksfeuerwehrwettkämpfe durchgeführt

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NIEDERSCHREMS – Wo befindet sich dieser Ort?

Niederschrems liegt im nördlichen Waldviertel im Bezirk Gmünd, NÖ und ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Schrems. Der Ort hat heute ca. 210 Häuser und 540 Einwohner. Die Ortschaft weist eine Fläche von 5,07 km2 auf und liegt auf einer durchschnittlichen Seehöhe von 515 Meter.

 

2007

Der Wintersturm "Kyrill" trifft unsere Ortschaft und es sind zwischen 18. und 19. Jänner 2007 insgesamt 1 Brandeinsatz und 12 technische Einsätze zu leisten. Die 2. Version der Hompage wird ins Internet gestellt.

Der FF Niederschrems gehören dzt. 35 Aktive und 8 Reservisten an. Die Wehr wird sei 1988 vom Kommandanten Brandrat Erich DANGL geführt. Kommandantstellvertreter ist Brandinspektor Ludwig KÖSSNER und Leiter des Verwaltungsdienstes Bezirkssachbearbeiter Karl BAUER. Der Einsatzbereich der FF Niederschrems umfaßt die Ortschaften Niederschrems und Neuniederschrems. Dzt stehen ein Kleinlöschfahrzeug der Marke Ford Transit, ein Kommando-Fahrzeug der Marke Ford Transit, ein Kommandantenfahrzeug der Marke VW Golf sowie ein Anhänger in Verwendung.

2006

Unser Kommandant wird am 10. März 2006 zum Bezirkskommandantstellvertreter des Bezirkes Gmünd gewählt. Die FF Niederschrems feiert am 10. und 11. Juni 2006 ihr 100-jähriges Gründungsfest. Gleichzeitig muss die Feuerwehr im Jubiläumsjahr 57 Einsätze (soviel wie noch nie seit ihrem Bestehen) leisten. Es handelte sich dabei hauptsächlich um Schneeeinsätze bzw Hochwasser.

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2005

Als erste Feuerwehr im Bezirk Gmünd erwirbt eine Gruppe der FF Niederschrems das neue Leistungsabzeichen "Ausbildungsprüfung Löscheinsatz".

2004

Im Jahre 2004 wurden 3 Atemschutzüberhosen, neue Einsatzstiefel sowie neun neue Spinde angekauft. Weiters wurde zwecks Alarmierung der Mannschaft auf die SMS-Alarmierung mittels "Blue Box-2" umgestellt.

2003

Es wird ein neues Kommandofahrzeug der Marke Ford Transit angeschafft, welches komplett aus Eigenmitteln finanziert wurde. Das neue Einsatzfahrzeug wurde am 1. Juni nach der Feldmesse von Dechant GATTRINGER gesegnet. Als Patinnen stellten sich Doris und Karina HOBECKER zur Verfügung. Anschließend wurde dem Elektrikermeister Gerhard BAUER die Florianiplankette des NÖ Landesfeuerwehrverbandes überreicht. Weiters wurden 2003 noch zur Sicherheit bei Einsätzen eine Auer Fluchtmaske, Helmleuchten, Atemschutzhauben sowie Atemschutzhandschuhe für die Atemschutzträger angekauft. Weiters 5 neue AUER-Helme sowie 10 Schubert-Helme.

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2002

12. August bis 17. August 2002 Ein noch nie dagewesenes Hochwasser sucht die Ortschaft Niederschrems heim, wobei beide Straßen neben der Braunau bis zu einer Höhe von ca 1,0 m überflutet wurden. Die Feuerwehrhalle stand sogar bis zu 160 cm unter Wasser. Es wurden 22 Häuser überflutet und mussten ca 50 Personen evakuiert werden. Die Vizekanzlerin Susanne Riss-Passer und Frau LandeshauptfrauStv. Heidemaria Onodi suchten Niederschrems auf, um sich ein Bild der Lage zu machen. Im angeführten Zeitraum waren ca 25 Feuerwehren des Abschnittes Schrems und Gmünd mit ca 200 Mann mit Auspumparbeiten und Aufräumungsarbeiten in Niederschrems beschäftigt. Ebenfalls war das Bundesheer und unzählige freiwillige Helfer im Einsatz. Weiters wurden im Jahr 2002 eine neue Unterwasserpumpe "Mast T12", eine neue Feuerwehrzille, 3 Wathosen, 15 Paar Stiefel sowie schwarze Dienstmützen angekauft.

2000 - 2001

In den Jahren 2000/2001 wurde der Schlauchturm renoviert und wurden für die Sicherheit der Mannschaft neue Einsatzoveralls und Einsatzschutzjacken angekauft. Ebenso ist die FF Niederschrems seit dem Jahre 2000 im Internet mit der ersten Version der Hompage vertreten.

 

 

 

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